Vergänglichkeit des Materials. Künstlerintention versus Restaurierbarkeit


Zur EXPONATEC COLOGNE wird erneut ein Rahmenprogramm geboten, das die Inhalte der Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe ideal ergänzt und somit den Besuchern reichlich Gelegenheit zum fachlichen Austausch bietet. So widmen sich zum Beispiel die Tagung „Vergänglichkeit des Materials – Künstlerintention versus Restaurierbarkeit“ der Frage, ob die Intention des Künstlers durch den konservatorischen oder restauratorischen Eingriff bewahrt bzw. wieder hergestellt werden kann. Organisiert wird die Tagung am 18. und 19. November von den Fachgruppen Gemälde und Moderne Kunst /Kulturgut der Moderne im Verband Deutscher Restauratoren. 

Materialien, aus denen Kunstwerke bestehen, unterliegen Alterung und Zerfall. Die Geschwindigkeit des Alterungsverlaufs, aber auch die Wertigkeit der Alterungsspuren sind von Kunstwerk zu Kunstwerk verschieden und dabei abhängig von zeitgeschichtlichen Faktoren. Dies stellt Restauratoren immer wieder vor neue Herausforderungen und Fragestellungen, die zur zweitägigen Veranstaltung von den Experten referiert und diskutiert werden. 

Das Programm ist in sechs Blöcke unterteilt und reicht von Beiträgen zum „klassischen“ Gemälde bis zu zeitgenössischer Medienkunst. Im Anschluss an die Fachvorträge wird die Auseinandersetzung zu diesem Thema durch ein Künstlergespräch zwischen einem Restaurator und einem Künstler resümiert.